Wie du Schlafstörungen erfolgreich bekämpfst

SchlaflosigkeitSchlafstörungen sollten nicht unterschätzt werden. Der Schlaf ist die Zeit, welche der Körper nutzt, um sich zu regenerieren. Deshalb ist abzuklären, ob organische oder psychologische Ursachen vorliegen. Der Bedarf des Schlafes ist individuell unterschiedlich. Als Durchschnittswert kann für einen Erwachsenen von 6 – 8 Stunden ausgegangen werden. Es kommt hierbei aber auch auf die Qualität des Schlafes an, sodass teilweise schon 4 Stunden Schlaf täglich ausreichend sein können. Liegen Schlafstörungen vor, gibt es, wie gleich aufgezeigt wird, viele Möglichkeiten vor, diesen effektiv entgegenzuwirken.

Richtiges Schlafverhalten

Sind die Schlafstörungen nicht organisch bedingt, sollte das richtige Verhalten für einen gesunden Schlaf erlernt werden. Das beginnt bei der Einhaltung der Schlafhygiene. Das beginnt mit einem gemütlichen Bett. Da sollte die richtige Matratze im Bett liegen. Ablenkungen wie ein Fernseher gehören in kein Schlafzimmer. Nicht nur von der Uhrzeit sollte man es abhängig machen, wann man ins Bett geht, sondern von der Müdigkeit. Klappt es mit dem Einschlafen längere Zeit nicht, ist es sinnvoll noch einmal aufzustehen und sich abzulenken.

Streit beenden und Probleme klären

Wer mit Sorgen und Problemen zu Bett geht, wird lange Zeit keinen Schlaf finden. Am Besten ist es, wenn möglich, diese Dinge vor dem Schlafen zu klären. Vor allem ein Streit in der Partnerschaft oder der Familie sollte immer vor dem Schlafengehen durch eine Versöhnung oder einer Entschuldigung beendet werden.

Ernährungstipp

Vor dem Schlafengehen sind schwere Mahlzeiten zu vermeiden. Allerdings sollte auch nicht hungrig das Bett aufgesucht werden. Dem Magen noch etwas Leichtes, wie einen Salat, anbieten, damit er etwas zu tun hat. Negativ wird die Schlafqualität durch den Konsum von Alkohol, Nikotin, koffeinhaltigen Getränken oder anderen Aufputschmitteln beeinflusst.

Medikamente gegen Schlafstörungen

Nachdem die zuvor gegebenen Tipps nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, bleibt nur noch die medikamentöse Therapie. Dafür ist es erforderlich, dass die Ursache der Schlafstörung genau definiert sein muss. Das verkürzt die Behandlungsdauer und hilft dem Arzt bei der bestmöglichen Behandlungsmethode. In Betracht bei den modernen Schlafmitteln kommen sedierende Antidepressiva. Es sind Benzodiazepine, die der Arzt seinen Patienten verschreibt. Die Abhängigkeit von vielen Schlafmitteln ist allgemein bekannt, sodass sie nur für kurze Zeit genommen werden. Einige Medikamente zum Einschlafen und auch Durchschlafen gibt es in der Apotheke ohne Rezept zu kaufen. Das sind beispielsweise:

Vivinox
Betadorm
Dormutil
Baldrian – Dispert

Bei der Einnahme sind die Dosierungshinweise auf der Packungsbeilage zu beachten.

Rezeptpflichtige Beispiele sind:

Zopiclon
Ximovan
Radedorm
Diazepam

Zur Einnahme brauchen hier keine Hinweise gegeben werden, da die Dosierung der Arzt festlegt.

Natürliche Präparate gegen Schlafstörungen: Aus diesem Grund werden auch viele pflanzliche Präparate wie Baldrian, Melisse, Hopfen verordnet.

Fazit

Zunächst ist zu klären, um welche Art von Schlafstörungen es sich handelt. Wurden organische Ursachen ausgeschlossen, sollten die Tipps der Reihe nach versucht werden. Also ist erst ein gesundes Klima vor dem Schlafen gehen herstellen. Parallel dazu sind die Lebensgewohnheiten bezüglich der Nahrungsaufnahme und der Genussmittel geändert werden. Erst wenn diese Dinge nicht helfen, sollten pflanzliche Präparate eingenommen werden, ehe rezeptpflichtige Medikamente in Betracht kommen.